Von den Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft geben literarische Texte, überlieferte Tagebücher und Briefe Zeugnis. Sie erzählen auf eindrückliche und persönliche Weise von Ereignissen, Erfahrungen und Gefühlen, von Schmerz und Verlust, von Angst und Wut, aber auch von Hoffnung. Anlässlich des 8. Mai, an dem weltweit an das Ende des Zweiten Weltkriegs erinnert wird, werden im Rahmen einer Lesung Texte erklingen, die aus verschiedenen Zeiten und Ländern stammen und somit aus unterschiedlichen Perspektiven Krieg, Leid und die Sehnsucht nach Frieden widerspiegeln.
Mitten auf dem Friedhof, an der Seite mehrerer Kriegsdenkmäler und Grabfelder, stimmen diese Werke nachdenklich und erinnern uns auf besondere und poetische Weise daran, dass Frieden und Versöhnung keine Selbstverständlichkeit sind.