Meldungen aus dem Landesverband Baden-Württemberg

Gardasee - „Das Tor zum Süden“

Reisebericht zur gemeinsamen Reise der Bezirksverbände Nordwürttemberg und Südbaden/Südwürttemberg

Vom 16. bis 20. Mai lud der Bezirksverband Nordwürttemberg in Kooperation mit dem Bezirksverband Südbaden/Südwürttemberg zur gemeinsamen Reise an den Gardasee ein. Insgesamt 59 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind unserer Einladung gefolgt, wovon der älteste stattliche 104 Jahre alt war.
 

Montag, 16. Mai 2022 – 1. Reisetag

Am frühen Morgen machten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus verschiedenen Regionen aus dem Ländle auf den Weg nach Friedrichshafen, um anschließend in einem Doppelstock-Luxusliner die fünftägige Reise an den Gardasee anzutreten. Das Wetter war regnerisch und kühl, die Stimmung dagegen sonnig und launig. Unser Busfahrer Armin Scheufele steuerte den Luxusliner gekonnt über den Brenner in Richtung Gardasee. Das regnerische Wetter begleitete uns dabei hartnäckig, was der launigen Stimmung überhaupt keinen Abbruch tat. Am Abend erreichten wir unser Hotel „Poiano“ in Garda bei immerhin 30 Grad. Nach dem Einchecken konnten wir dann gemeinsam unser Abendessen einnehmen.

Dienstag, 17. Mai 2022 - 2. Reisetag

Der erste Höhepunkt unserer Reise war Verona, die Stadt von Romeo und Julia. Bei einer Stadtführung konnte an der Piazza Bra, dem Zentrum der Altstadt, u.a. die beeindruckende Arena, die an das Kolosseum in Rom erinnert, besichtigt werden. Anschließend konnten die Teilnehmer auf eigene Faust die romantischen Plätze und Gassen erkunden oder Julias Balkon einen Besuch abstatten.

Mittwoch, 18. Mai 2022 - 3. Reisetag

Auf einem schmalen Bergrücken oberhalb des Gardasees liegt die Kriegsgräberstätte Costermano. Als zweitgrößter deutscher Soldatenfriedhof in Italien ist er die letzte Ruhestätte für fast 22.000 Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg den Tod fanden.

Nach einem Rundgang über den Friedhof, bei dem wir durch den Verwalter Mauro Agostinetto nähere Einzelheiten erfahren haben, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Gräbern Blumen niederlegen. Im Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt wurde im Anschluss am Hochkreuz von den Bezirksgeschäftsführern Johannes Stocker und Bernhard Diehl das Totengedenken verlesen bzw. das Lied „Ich hatt‘ einen Kameraden“ auf der Trompete gespielt.

Als zweiter Programmpunkt stand an diesem Tag der Besuch des Weingutes Nicolis mit anschließender Weinprobe sowie einer Fahrt durch das Valpolicella-Gebiet auf dem Programm.

Donnerstag, 19. Mai 2022 – 4. Reisetag

Nach einem kurzen Stopp in Borghetto, bei dem die mittelalterliche Visconti-Brücke besichtigt werden konnte, auf der jährlich das Fest der „Liebesknoten“ stattfindet und dabei circa 600.000 selbstgemachte Tortellini verzehrt werden, konnten wir die Fahrt entlang des südlichen Gardasees bei Bilderbuch-
wetter genießen.

Die Attraktion des Tages war der von André Heller mit Kunstwerken gestaltete „Giardino Botanico“ in Gardone Riviera. Das Anfang des 20. Jahrhunderts als botanischer Garten angelegte Gelände umfasst heute etwa 3.000 Pflanzenarten aus aller Welt und wurde vom österreichischen Multimediakünstler Heller mit Kunstwerken mitunter namhafter Künstler in ein Areal umgewandelt, in dem alle Sinne angesprochen werden sollen.

Die Rückfahrt ins Hotel erfolgte diesmal quer über den Gardasee per Fähre. Das Erreichen der Anlegestelle konnte nur dank der tatkräftigen Unterstützung durch die örtliche Stadtpolizei sichergestellt werden. Eine kleine Anekdote, die so nicht vom Volksbund geplant war.

Freitag, 20. Mai 2022 – 5. Reisetag

Nach dem reichhaltigen Frühstück  hieß es dann „Ciao Garda - Ciao Italia“. Frisch gestärkt ging es wieder Richtung Heimat. Neben dem Gepäck war der Luxusliner auch mit vielen unterschiedlichen Eindrücken beladen. Das sonnige Wetter begleitete uns bis vor die Haustüre. Auch die Rückreise verlief ohne Komplikationen und nennenswerte Verkehrsbehinderungen, so dass am späten Abend alle wohlbehalten zuhause ankamen.

Resümee

Zusammenfassend kann festgestellt werden: Es war eine tolle Gruppe, die trotz einiger logistischer Schwierigkeiten eine schöne Zeit miteinander verbracht hat. Allen Teilnehmer/innen, Busfahrern und Fremdenführern sowie dem Volksbund-Team sagen wir herzlichen Dank und hoffentlich bis zur nächsten Reise, die 2023 voraussichtlich zur Kriegsgräberstätte nach Cheb in der Tschechischen Republik geht.

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