Am 1. August 2026 war es es soweit: “Versprochen ist Versprochen” - so stand es auf der Einladung, welche 550 Spenderinnen und Spender erhalten haben, die die Restaurierung des Hochkreuzes an der Kriegsgräberstätte Lerchenberg unterstützt haben.
Der Landesvorsitzene Guido Wolf MdL begrüßte über 120 Gäste bei bestem Wetter auf der Kriegsgräberstätte, darunter auch den Präsidenten des Volksbundes Wolfgang Schneiderhan. Der Landesvorsitzende betonte in seiner Gedenkrede, welche Sie hier nachlesen können, den Wandel der Kriegsgräberstätte zu einem Ort der Mahnung zum Frieden
Insbesondere dankte er Spenderinnen und Spendern, die es möglich machten die aufwendige Restaurierung zu finanziernen. Er dankte den Bürgermeistern von Stetten am Bodensee und Meersburg für die Unterstützung durch deren Bauhöfe. Ein besonderer Dank ging an die ehrenamtliche Bauleiterin Petra Felsche, die das Projekt eng begleitet hat und stets ansprechbar war. Robert Scherer, der Bürgermeister von Meersburg, sprach in seinem Grußwort für beide Kommunen und betonte, wie wichtig dieser Ort für die Region ist.
Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch das hervorragende Bläserquartett Stetten/ Daisendorf. Ein besonderer Moment war die Einsegnung des Kreuzes durch den katholischen Pfarrer Hund und das anschließende “Vater Unser” mit dem evangelischen Pfarrer Nagy. Nach dem Totengedenken, welches von Benjamin Wasem vorgetragen wurde, hallte die Trompete von Michael Mensinger mit dem Lied vom guten Kameraden über den See. Im Anschluss hatten die Gäste Gelegenheit individuell zu gedenken und legten Blumen an den Gräbern nieder.
Der letzte offizielle Akt, bevor man gemütlich und fröhlich zum Austausch kam, war die Enthüllung der erklärenden Tafeln am Friedhof. Die ursprüngliche Tafel wurde erneuert und etwas überarbeitet und zugleich nun auch eine englische Version für die internationalen Gäste auf der Rückseite angebracht. Präsident Schneiderhan und Landesvorsitzender Wolf zogen unter großem Applaus das Tuch beseite.
Für den Landesverband war die Feier eine organisatorische Herausforderung: Da die Parkplätze weit entfernt sind, half der “LInzgau Shuttle” - eine ehrenamtliche Initiative - und transportierte die Gäste. Für Verpflegung mit Gulasch, Kuchen und Kaffee sorgte die Feldküche der Bundeswehr aus Bruchsal. Wir danken den ehrenamtlichen Helfern und dem Landeskommando Baden-Württemberg für die Hilfe. Fast alle Hauptamtlichen der Geschäftsstelle Konstanz halfen beim Aufbau von Biergarnituren, Pavillons und vielem mehr mit. Zum Teil waren auch Familienmitglieder vor Ort und halfen nach besten Kräften.
Uns bleibt ein wunderbarer Tag mit dankbaren Menschen in Erinnerung!